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Die ProjekteDie Projekte des RheinNetz teilen sich ein in Informationsveranstaltungen zur Wasserrahmenrichtlinie und zur Bürgerbeteiligungen, in Aktivitäten zur Förderung einer grenzüberschreitenden nachhaltigen Wasserwirtschaft im Rheineinzugsgebiet mit den Zielgruppe breite Öffentlichkeit und Jugendliche, in Fallstudien zur Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer und zur Bürgerbeteiligung sowie in Konsultationen der Akteure über die zukünftige Ausrichtung der Wasserwirtschaft im Rheineinzugsgebiet. Die Ergebnisse aus den einzelnen Projektbereichen sollen fortlaufend in Veranstaltungen, Ausstellungen, Berichten und natürlich auf diesen Internetseiten einem breiten Publikum zur Diskussion vorgestellt werden.
Die Information und die Beteiligung der Öffentlichkeit ist Dreh- und Angelpunkt einer erfolgreichen Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie hat zum Ziel bis zum Jahr 2015 bei den europäischen Gewässern einen guten ökologischen Zustand zu erreichen und ihre Bewirtschaftung auf Einzugsgebietsebene zu erreichen. Dies setzt nicht nur die frühbestmögliche Einbeziehung, Beteiligung und Information der Öffentlichkeit sondern auch eine enge grenzüberschreitende Kooperation voraus. Hierzu werden im Rahmen des RheinNetzes zahlreiche Informationsveranstaltungen durch unsere Partner durchgeführt. Ein erster Workshop zur Wasserrahmenrichtlinie am Main
dient als Referenz für die darauf folgenden Workshops. Es sind Veranstaltungen
am Oberrhein, an Mosel und Saar sowie am Niederrhein und Rheindelta geplant.
Die Veranstaltungen dienen dazu, die interessierte Öffentlichkeit über
die Wasserrahmenrichtlinie zu informieren, sie in ihre Umsetzung einzubeziehen
und Visionen für die zukünftige Bewirtschaftung der Gewässer
im Rheineinzugsgebiet zu entwickeln. Während der Veranstaltungen
sollen existierende Beispiele der Einbeziehung der Öffentlichkeit in die
Bewirtschaftung der Gewässer vorgestellt werden und die bisherigen
Arbeiten der Behörden diskutiert werden.
Die Wasserrahmenrichtlinie verlangt bis 2006 die Aufstellung von wasserwirtschaftlichen Rahmenplänen, die konkrete Maßnahmenvorschläge zur Erlangung eines guten ökologischen Zustandes der Gewässer bis 2015 enthalten sollen. Bei der Aufstellung dieser Maßnahmenpläne sollen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt die jeweiligen Interessengruppen aktiv beteiligt werden. Dies setzt natürlich Partizipationsverfahren voraus, die über eine reine Information der Bevölkerung hinausgehen. Das RheinNetz möchte Anregungen geben wie solch eine wietreichende Partizipation gestaltet werden soll und führt daher im Rahmen seiner Fallstudien wie auch in den einzelnen Teileinzugsgebieten des Rheines runde Tische zur Erörterung der Bestandsaufnahme und der daraus sich ableitenden Maßnahmenvorschläge durch. Die vom Baden-Württembergischen Ministerium für
Umwelt und Verkehr am Neckar durchgeführten Konsultationen sollen
für die anderen Mitglieder des RheinNetztes und darüber hinaus
eine erste Erfahrungsgrundlage bilden. Auf der Grundlage der gemachten
Erfahrungen soll ein Handbuch zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung
mit praxisrelevanten Beispielen erstellt werden.
Diese Studie soll Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung der Wasserwirtschaft zusammenstellen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Aufgrund der Vielschichtigkeit der geografischen, gesellschaftlichen
und sozialen Bedingungen im Rheineinzugsgebiet kann es nicht die Methode
der Öffentlichkeitsbeteiligung geben, sondern es muss auf die jeweiligen
regionalen Gegebenheiten eingegangen werden. Dennoch kann es hilfreich
sein, auf die Erfahrungen anderer zurückzugreifen und auf ihnen aufzubauen,
gerade bei einem neuen Thema wie die Beteiligung der Öffentlichkeit in
der Wasserwirtschaft.
Die im Rahmen des RheinNetzes praktisch durchgeführten
Projekte wie auch Projekte außerhalb des von Interreg IIIb geförderten
Programmteils sollen in einem Kompendium beschrieben werden. Es sollen
die Projekte vorgestellt werden, die unserer Ansicht nach beispielhafte
Methodenansätze zum Schutz der Gewässer fördern, und neue Ansätze
des grenzüberschreitenden Gewässerschutzes und der Öffentlichkeitsbeteiligung
aufzeigen. Das Kompendium möchte nicht den Anspruch auf Vollständigkeit
erheben. Es soll zumindest die Grundlage für eine Art Datenbank zu
Informationsquellen im Rahmen des ReinNetzes bilden.
2008 wird die Konzession zur Wasserkraftnutzung der Staustufe
Kembs neu vergeben. Diese Neuausschreibung wird zu signifikanten Veränderungen
zur Ökologie des Oberrheins und zur Nutzung des Wassers führen. Im
November 2002 wurde vom BBU Ak-Wasser, dem BUND-Hochrhein, Regiowasser,
Basnu und von Alsace Nature eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Revitalisierung
des Altrheins mit Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung, Gemeinden ausgerichtet.
Ziel der Veranstaltung war es, Lösungen zu diskutieren und Vorschläge
wie auch Visionen für die Entwicklung des Altrheins zu unterbreiten.
Das RheinNetz plant die Publizierung der Ergebnisse des Workshops sowie ihre Verbreitung und Diskussion unter den betroffenen Akteuren und der interessierten Öffentlichkeit. Eine Diskussionsplattform zum Thema wird eingerichtet. An runden Tischen sollen die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie diskutiert werden und Maßnahmen vorgeschlagen werden. Ein zweiter Workshop soll die Ergebnisse aus den Diskussionsrunden vorstellen. Diese Aktivitäten sollen dazu führen, potentielle Konflikte zu vermeiden, Kompromisse zwischen den Akteuren zu erreichen und konkrete Ergebnisse vorzuschlagen. mehr Infos : http://www.restrhein.de/
Dieses Projekt ist Teil der Aktivitäten zur lokalen
Agenda 21 in Freiburg. Das Ziel dieser Fallstudie ist die Verbesserung
der ökologischen Qualität der Dreisam.
Die niederländischen Feuchtgebiete repräsentieren eine spezifische Umwelt von stark veränderten Gewässern mit hohem ökologischem Potential. Die Niederlande können auf eine lange und reiche Erfahrung zur Bürgerbeteilung in der Wasserwirtschaft zurückgreifen. Die vorhandenen Methoden zur Bürgerbeteilung sollen angewandt werden, um zu prüfen wie die Flusssysteme klassifiziert werden können, ihr ökologisches Potential verbessert werden kann und wie lokale Organisationen bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie beteiligt werden können. Eine Arbeitstagung zur Thematik der Klassifikation der
Feuchtgebiete und zur Umsetzung der WRRL soll veranstaltet werden. Die
Ergebnisse dieses Tagung sollen allen Partnern des RheinNetzes zur Verfügung
gestellt werden und ebenfalls in europäische Arbeitsgruppen zu diesem
Thema einfließen.
Die Alb ist ein Fluss in Karlsruhe, der als
Natura 2000-Schutzgebiet der Europäischen Gemeinschaft ausgewiesen
ist. Gleichzeitig ist der begleitende Grünzug ein beliebtes Naherholungsgebiet.
Das Projekt verbindet Naturschutz und Naherholung.
Wiederkehrende Hochwasserereignisse haben sowohl auf französischer wie auch auf saarländischer Seite zu einer Suche nach Lösungen geführt. Die Komplexität des Themas verlangt nach grenzüberschreitenden Lösungen durch die lokalen Behörden und die Spezialisten in den Abteilungen. Die Reaktivierung von ehemaligen Überschwemmungsgebieten und abgeschnittenen Altarmen kann zu einem benötigten Retentionsraum schaffen zum anderen die ökologische Qualität der betroffenen Fliegewässer verbessern und somit einen Beitrag zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie leisten. Die Durchführung dieses Aktionsplanes wird begleitet von Maßnahmen zur Information der Öffentlichkeit und ihrer Beteiligung bei der Durchführung. Die Koordination der einzelnen Maßnahmen verlangt nach einer grenzüberschreitenden Kooperation zwischen den Behörden und den betroffenen Interessengruppen. Das Projekt teilt sich in folgende Teilbereiche auf:
Im Jahre 2002 fand an der Elbe der Erste internationale Elbebadetag mit großem Erfolg statt. An über 55 Badestellen entlang des einst schmutzigsten Flusses, fanden simultane Badefeste mit einer Unzahl von Begleitveranstaltungen zu Thema Wasser statt. In Anlehnung an das Elbeschwimmen soll auch am Rhein 2005
im Rahmen eines gesamteuropäischen
Badetages (Big Jump) , organisiert durch ERN (European Rivers
Network) ein internationaler Rheinbadetag in allen Anliegerstaaten durchgeführt
werden. Der Rhein zählt zu den Gewässern die wohl am stärksten
vom Menschen und seinen Aktivitäten beeinflusst worden sind. In den
letzten
Internationaler Rheinaktionstag 2004 / 75 Jahre Rappenwört in Karlsruhe am 18. Juli 2004: Mehr als 150 Neoprenschwimmer haben sich
an dem Stromschwimmen von Neuburgweier insRheinstrandbar Rappenwört
beteilgt. Teilweise haben sie lustige Inseln transportiert. Im Bad selbst
gab es Schnuppertauchen, Informationen über Hochwasserschutz / Der Rheinaktionstag wurde im Rahmen des Interreg
Programmes Rheinnetz durchgefürt. Für 2005 ist eine Neuauflage
des Badetages im Rahmen des Europäischen Flussbadetages am 17.07.2005
geplant.
Bilderflüsse und Wortströme ist eine Umweltkunst- und Poesieprogramm mit dem Ziel durch Kunst und Poesie das Verständnis für die Flussgebiete zu fördern. Das Programm richtet sich an Jugendliche zwischen 11 und 18 als die zukünftigen Entscheidungsträger . Schulklassen aus dem gesamten Rheineinzugsgebiet wercen von Januar 2005-Juni 2005 am Projekt arbeiten. Als Produkt des Projektes soll entweder ein Gemälde oder ein Gedicht oder beides zugleich auf einer von den Organisatoren zugestellten Stoffbahn erstellt werden. Die Kunstwerke werden anschliessend mit einem "Bilder
und Gedichteschiff" etappenweise von Rotterdam bis Basel transportiert
werden. An jedem Etappenhalt wird eine Ausstellung organisiert werden. Die Photos stammen aus dem Projekt-Testlauf 2004 im Rheineinzugsgebiet.
mehr Informationen sind erhältlich : im nördliches deutsches und französisches Rheineinzugsgebiet
bei : im südlichen deutschen und französischen Einzugsgebiet Holland, Luxenburg und Schweiz bei : Link zu der Projektseite von Regiowasser (in deutsch)
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